April-Rezept mit Bärlauch
Mit den warmen Frühlingstagen spriesst auch der erste Bärlauch wieder. In den feuchtschattigen Laubwäldern wachsen zurzeit ganze Teppiche davon und begleiten einen mit ihrem knoblauchartigen Duft. Wer während dem Waldspaziergang einen Büschel Bärlauch erntet, kann sich daraus ein herrliches Bärlauchpesto zubereiten. Saisonaler und regionaler kann ein Essen fast schon nicht mehr sein! So ist unser Rezeptvorschlag mit gerademal 260 gr. CO2-äq pro Person besonders klimafreundlich. Im Vergleich zu einem Züri-Geschnetzeltem (3700 gr. CO2-äq/pro Person) benötigen Spaghetti mit Bärlauchpesto rund 14 Mal weniger CO2. Bärlauch wirkt zudem Blutreinigend und enthält jede Menge Vitamin C.
Spaghetti mit Bärlauchpesto
ca. 260 gr. CO2 -äq pro Person
Rezept für 4 Personen

Zutaten:
100g Bärlauch, 50g Pinienkerne, 70 ml Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer
Zubereitung:
1. Pinienkernen rösten
2. Bärlauch fein schneiden
3. Pinienkerne, Bärlauch und Olivenöl pürieren bis eine sämige Masse entsteht
4. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen
5. Spaghetti in siedendem Salzwasser al dente kochen und das Bärlauchpesto beifügen
GUTEN APETIT!
Tipps: Das Pesto lässt sich beliebig variieren. Probiere einmal Walnüsse oder Cashewnüsse anstelle von Pinienkernen oder gib ein paar Oliven dazu. Ist die Pesto zu dickflüssig, kann man einige Löffel heisses Spaghettiwasser dazugeben. Ist das Pesto bitter, hilf ein Teelöffel Honig. Anstelle von Zitronensaft kann auch ein vorsichtiger Schuss Balsamico verwendet werden. Das Bärlauchpesto kann auch als Apéro mit getoastetem Brot serviert werden. In einem gut verschließbaren Glas kann das Pesto im Kühlschrank mindesten eine Woche aufbewahrt werden.
Einkaufszettel, Rezeptdruck und Bewertung abgeben unter: